Amara Pur Bittertropfen 0 % Alkohol
Bitter darf ruhig wieder auf den Speiseplan!
AmaraPur von NatuGena vereint zwölf traditionelle Kräuter und Gewürze in alkoholfreien Bittertropfen. Mit dabei sind Klassiker wie Wermut, Enzian, Löwenzahn und Artischocke, aber auch Galgant, Ingwer und Bitterorange.
Besonders interessant finde ich den Galgant, den man in solchen Mischungen nicht ganz so häufig antrifft.
50 ml · ca. 1.350 Tropfen · alkoholfrei · vegan
Dank der Pipette lassen sich die Tropfen einfach dosieren.
NatuGena AmaraPur – Bitterkräuter mit Galgant, Enzian und Artischocke
Bitterstoffe? Die kommen bei uns oft zu kurz.
Wann hast du das letzte Mal etwas richtig Bitteres gegessen?
Chicorée vielleicht. Radicchio. Oder einen kräftigen Rucola, der tatsächlich noch etwas bitter schmeckt.
Unser Essen ist heute häufig eher süß, mild oder salzig. Bittere Geschmacksnoten haben es da manchmal schwer.
Dabei gehören Bitterkräuter seit Jahrhunderten zur traditionellen Esskultur. Besonders rund um die Mahlzeiten hatten sie ihren festen Platz.
AmaraPur von NatuGena bringt zwölf ausgewählte Kräuter und Gewürze in einer alkoholfreien Mischung zusammen.
Neben bekannten Bitterpflanzen wie Wermut, Enzian, Löwenzahn und Artischocke enthält die Rezeptur auch Galgant. Und gerade den finde ich interessant.
Galgant – eine Wurzel, die man ruhig öfter kennenlernen darf
Galgant gehört zur Familie der Ingwergewächse. Die Wurzel erinnert geschmacklich ein wenig an Ingwer, hat aber ihre ganz eigene würzige, leicht scharfe und aromatische Note.
In der traditionellen europäischen Kräuterkunde, besonders in der Hildegard-Tradition, hat Galgant schon lange seinen Platz. Auch in der asiatischen Küche wird er seit Jahrhunderten verwendet.
Traditionell wird Galgant im Zusammenhang mit der Verdauung und dem Wohlbefinden nach dem Essen beschrieben.
Interessant sind seine aromatischen Pflanzenstoffe, darunter ätherische Öle und Scharfstoffe. Sie prägen vor allem den charakteristischen Geschmack.
Was Galgant besonders macht: Er ergänzt die kräftigen Bitterkräuter um eine würzig-scharfe Komponente. So besteht AmaraPur nicht ausschließlich aus bitteren Pflanzen.
Die wissenschaftliche Datenlage zu einer konkreten verdauungsfördernden Wirkung von Galgant beim Menschen ist allerdings begrenzt. Deshalb sollte man ihn nicht mit einem nachgewiesen wirksamen Verdauungsmedikament gleichsetzen.
Welche zwölf Kräuter und Gewürze stecken in AmaraPur?
Hier lohnt sich ein genauerer Blick. Denn nicht jede Pflanze ist eine klassische Bitterpflanze und nicht jede wird in der traditionellen Kräuterkunde gleich verwendet.
1. Brennnessel
Brennnessel ist vor allem als traditionelles Wildkraut bekannt. Sie enthält verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe und wird häufig als Kräutertee verwendet.
Ihr klassischer Einsatz liegt eher im Bereich der Harnwege als bei der Verdauung. In AmaraPur ergänzt sie die pflanzliche Mischung, ohne selbst zu den typischen starken Bitterkräutern zu gehören.
2. Galgant
Die aromatische Wurzel bringt würzige Schärfe mit. Galgant wird traditionell rund um die Mahlzeiten verwendet und ist aus der Hildegard-Küche bekannt.
Seine Bedeutung für die Verdauung stammt überwiegend aus der traditionellen Anwendung. Belastbare klinische Nachweise für die Wirkung der fertigen AmaraPur-Mischung gibt es daraus nicht.
3. Wermut
Wermut gehört zu den bekanntesten Bitterpflanzen überhaupt. Sein intensiver Geschmack stammt unter anderem von Bitterstoffen wie Absinthin.
Traditionell wird Wermut bei Appetitlosigkeit und leichten Verdauungsbeschwerden verwendet. Entscheidend sind dabei die jeweilige Zubereitung und Dosierung.
4. Bitterorange
Die Schalen der Bitterorange enthalten aromatische Pflanzenstoffe und Bitterkomponenten.
Sie werden traditionell in Kräutermischungen und Bitterzubereitungen eingesetzt. Geschmacklich bringen sie eine herbe, zitrusartige Note mit.
5. Löwenzahn
Löwenzahn ist mehr als das vermeintliche Unkraut im Garten.
Besonders die Wurzel wird in der traditionellen Kräuterkunde im Zusammenhang mit Appetit und Verdauung verwendet. Sie enthält unter anderem Bitterstoffe und weitere Pflanzenbestandteile.
6. Zimt
Zimt kennen die meisten aus der Küche. Dabei passt sein warmes, würziges Aroma nicht nur zu Süßspeisen.
Traditionell wird Zimt auch bei leichten Magen-Darm-Beschwerden verwendet. In AmaraPur ergänzt er die herben Pflanzen geschmacklich.
7. Artischocke
Bei der Artischocke sind vor allem die Blätter interessant. Sie enthalten Bitterstoffe und andere sekundäre Pflanzenstoffe.
Artischockenblätter werden traditionell bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl verwendet. Für bestimmte pflanzliche Arzneizubereitungen ist diese traditionelle Anwendung beschrieben.
8. Ingwer
Ingwer bringt seine typische Schärfe durch Inhaltsstoffe wie Gingerole mit.
Er wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden verwendet. Für bestimmte Ingwerzubereitungen gibt es außerdem Untersuchungen zu Übelkeit und Magenbewegungen.
9. Enzian
Enzian gehört zu den besonders bitteren Pflanzen.
Seine Wurzel enthält intensive Bitterstoffe und wird in der traditionellen Pflanzenheilkunde bei vorübergehender Appetitlosigkeit und leichten Verdauungsbeschwerden eingesetzt.
10. Curcuma (Kurkuma)
Die gelbe Wurzel ist vor allem als Gewürz bekannt. Sie enthält Curcuminoide und aromatische Bestandteile.
Traditionell wird Curcuma auch im Zusammenhang mit Verdauungsbeschwerden verwendet. Dabei muss man zwischen dem Gewürz, verschiedenen Extrakten und den tatsächlich untersuchten Zubereitungen unterscheiden.
11. Lavendel
Lavendel bringt eine blumig-aromatische Note in die Mischung.
Traditionell wird die Pflanze besonders mit Entspannung und Ruhe verbunden. Auch in Kräuterteemischungen für den Magen ist Lavendel zu finden. Eine spezifische Darmwirkung der geringen Menge in AmaraPur ist damit aber nicht belegt.
12. Kamille
Kamille ist einer der bekanntesten Klassiker der Kräuterkunde.
Ihre Blüten werden traditionell bei leichten Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Kamille enthält unter anderem ätherische Öle und Flavonoide.
Was macht die Mischung interessant?
Bei AmaraPur treffen verschiedene Geschmacksrichtungen aufeinander:
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Kräftig bitter durch Enzian, Wermut und weitere Bitterpflanzen
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Würzig und leicht scharf durch Galgant und Ingwer
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Aromatisch durch Zimt und Bitterorange
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Blumig und mild durch Lavendel und Kamille
Die Mischung ist also nicht einfach nur bitter. Sie verbindet unterschiedliche Kräutertraditionen in einer praktischen Tropfenform.
Alkoholfrei und unkompliziert zu dosieren
AmaraPur enthält keinen Alkohol und ist vegan.
Die 50-ml-Flasche liefert ungefähr 1.350 Tropfen. Mit der integrierten Pipette kannst du die Menge einfach abmessen.
Verzehrempfehlung des Herstellers:
Dreimal täglich 15 Tropfen, vorzugsweise etwa 30 Minuten vor einer Mahlzeit. Die Tropfen langsam im Mund zergehen lassen.
Die empfohlene Tagesmenge von 45 Tropfen nicht überschreiten.
Zutaten
Glycerin, Brennnesselkraut, Galgantwurzel, Wermutkraut, Bitterorangenschalen, Löwenzahnwurzel, Zimtrinde, Artischockenblätter, Ingwerwurzel, Enzianwurzel, Curcumawurzel, Lavendelblüten, Kamillenblüten, destilliertes Wasser.
Produktinformationen:
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Hersteller: NatuGena
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Inhalt: 50 ml
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Ca. 1.350 Tropfen
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Alkoholfrei
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Vegan
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Glutenfrei und laktosefrei laut Hersteller
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Mit praktischer Dosierpipette
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Hergestellt nach deutschen Qualitätsstandards
Mein Körperklar-Gedanke dazu
Bitterstoffe dürfen ruhig wieder mehr Platz in unserer Ernährung bekommen.
Aber du brauchst nicht automatisch Bittertropfen, nur weil du nach dem Essen mal einen vollen Bauch hast.
Ich würde zuerst schauen, wie du isst, wie schnell du isst, welche Mengen du verträgst und ob vielleicht ganz andere Ursachen hinter deinen Beschwerden stecken.
Wenn du den bitteren Geschmack gezielt in deinen Alltag integrieren möchtest, ist AmaraPur eine interessante alkoholfreie Kräutermischung.
Nicht als Ersatz für eine vernünftige Ernährung. Sondern als Ergänzung, wenn sie zu dir passt.
Wichtige Hinweise
AmaraPur ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzneimittel. Die beschriebenen traditionellen Anwendungen einzelner Pflanzen sind keine Wirksamkeitsnachweise für das fertige Produkt.
Bei bekannten Erkrankungen, insbesondere Gallenwegsproblemen, bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme sowie in Schwangerschaft oder Stillzeit sollte die Verwendung vorher fachlich abgeklärt werden.
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren und die empfohlene Tagesmenge nicht überschreiten.
Qualität
- Keine Trenn- & Bindemittel, keine Farbstoffe
- Frei von Gentechnik, Nanopartikeln und Tierversuchen
- Hypoallergene Rezepturen
- Ultrareine, pflanzliche Überzugsmittel (HPMC)
- Frei von unerwünschten Zusatzstoffen wie PEG, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat & Titandioxid
- Premium-Rohstoffe aus Reinsubstanzen
- Regelmäßige, unabhängige Prüfungen auf Schadstoffe
- Produktion nach deutschen Qualitätsstandards (GMP, HACCP, ISO 9001)