Fasching vorbei – und jetzt?

Veröffentlicht am 1. Februar 2026 um 14:20

Warum Fasten keine Strafe ist,

sondern eine echte Pause für Körper und Leber

Wenn aus Genuss plötzlich Disziplin werden soll

Nach Fasching verändert sich bei vielen etwas – und zwar nicht zuerst im Körper, sondern im Kopf.
Da ist dieses Gefühl von „Jetzt war es wirklich zu viel“. Zu spät gegessen, zu süß, zu flüssig, zu unregelmäßig. Und fast automatisch folgt der Gedanke, den vielleicht auch Du seit Jahren in Dir trägst:

Jetzt muss ich diszipliniert sein.

Fastenzeit wird dann schnell zu einem inneren Straflager. Wenig essen. Aushalten. Zusammenreißen.
Mich erinnert das oft an das Dschungelcamp: Reis, Bohnen, Verzicht. Ein paar Wochen Durchhalten, um am Ende „belohnt“ zu werden.

Der Unterschied ist nur: Die Promis machen das freiwillig, zeitlich begrenzt und für eine menge Geld. Niemand würde ernsthaft behaupten, das sei ein Gesundheitskonzept.

Und trotzdem behandeln viele ihren Körper in der Fastenzeit genau so.

Warum Detox & Ausleitung so verlockend klingen – und oft in die Irre führen

Fasten hat in den letzten Jahren einen merkwürdigen Beigeschmack bekommen. Es wird als Reinigung verkauft, als Detox, als Ausleitung, als große innere Putzaktion. Gerade dann, wenn man sich müde, schwer oder innerlich aus dem Gleichgewicht fühlt, klingt das verlockend. Ich verstehe diesen Impuls gut. Wenn etwas nicht mehr rund läuft, will man es loswerden.

Das Problem ist nur: Dein Körper ist kein verschmutztes Abflussrohr dass man mal eben durchschrubbt.

Deine Leber ist kein Filter, den man mit ein paar radikalen Maßnahmen „sauber spült“. Sie arbeitet jeden Tag für dich – auch dann, wenn du sie belastest. Sie braucht keine Härte. Sie braucht Entlastung.

Und Entlastung fühlt sich für den Körper anders an als Verzicht.

Nach Fasching ist der Körper nicht „zu voll“, sondern überreizt

Nach Fasching ist der Körper selten „zu voll“. Er ist meist überreizt. Zu viele Reize, zu wenig Rhythmus, zu wenig echte Pausen. Die häufigste Reaktion darauf ist: weniger essen, Mahlzeiten auslassen, streng sein. Das fühlt sich nach Kontrolle an. Für den Körper fühlt es sich oft nach den nächsten zu heftigen Reiz an.

Der Körper unterscheidet nicht zwischen „freiwilligem Fasten“ und Mangel.

Beides kann Stress auslösen. Und Stress ist kein Zustand, in dem Regeneration passiert. Das hat nichts mit fehlender Disziplin zu tun. Im Gegenteil: Viele sind viel zu diszipliniert mit sich selbst.

Was fehlt, ist nicht Kontrolle, sondern Führung und neue Routinen.

 

Warum Fasten ab 35 oft anders wirkt als früher

Gerade Frauen ab Mitte 30 merken in der Fastenzeit häufig, dass die alte Logik nicht mehr aufgeht.

Sie werden nicht klarer, sondern müder. Nicht leichter im sinne von Gewicht reduzieren, sondern innerlich unruhiger, das Gewicht bewegt sich 0,0 nach unten, sondern stagniert und steigt nach der Fastenphase. Und oft kommt Frust dazu, weil das Gefühl entsteht, schon wieder „nicht richtig zu funktionieren“.

Dabei reagiert der Körper einfach anders. Fasten, Stress, Alkohol und spätes Essen kosten Substanz,  die spürbar wird.

Mikronährstoffe werden verbraucht, Energiesysteme laufen auf Reserve, und die Leber, die man eigentlich entlasten möchte, gerät zusätzlich unter Druck. Eine Pause ohne Versorgung ist keine Pause. Sie ist nur ein weiteres Ziehen an der Handbremse und dabei Vollgas zu geben.

Leberfasten nach Dr. Worm:

Entlastung ohne Hungern

Fastenzeit kann deshalb etwas anderes sein als ein Durchhalteprojekt. Sie kann ein Moment der Ehrlichkeit sein. Ein Innehalten. Ein leiser Check-in: Was stresst mich gerade wirklich? Wo verliere ich Energie? Und was würde meinem Körper jetzt helfen – nicht theoretisch, sondern im echten Alltag?

Genau hier setzt das Leberfasten nach Dr. Worm an. Nicht als Hungerkur, sondern als strukturierte Entlastung. Mit klaren Mahlzeiten, ruhigen Abläufen und dem Ziel, die Leber wirklich zu entlasten – ohne den Körper in den Mangel zu schicken. Begleitet statt allein. Geführt statt erkämpft.

Fasten wird dadurch nicht härter, sondern intelligenter.

Neue Gewohnheiten beginnen leise, nicht radikal!

Viele beginnen diese Phase bewusst mit kleinen, ruhigen Ritualen. Nicht als To-do-Liste, die es abzuarbeiten gilt. Sondern als Signal: Jetzt wird es wieder geordneter. Ein warmes Morgenritual zum Beispiel, wenn der Fasching vorbei ist und der Tag wieder Struktur bekommen darf. Etwas, das nicht pusht, sondern Kräfte sammelt.

Produkte wie das Morgenritual von Naturtreu nutzen viele genau aus diesem Grund, nicht als Lösung für alles, sondern als sanften Einstieg in neue Gewohnheiten.

Nährstoffe auffüllen, statt nur zu verzichten

Auch das bewusste Auffüllen von Nährstoffen gehört dazu.

Pflanzliche Rituale, die dem Körper zurückgeben, was in stressigen Phasen, durch Alkohol oder unruhiges Essen verloren gegangen ist. Goldene Milch am Abend wird dann nicht zum Trend, sondern zu einem Zeichen von Ruhe. Ein Pflanzenritual nicht zur Optimierung, sondern zur Stabilisierung.

Ich verlinke solche Produkte bewusst. Nicht, weil man sie unbedingt brauchen würde, sondern weil sie in einer echten Entlastungsphase sinnvoll begleiten können. Entscheidend ist das es entzündungshemmend unterstützt, und die Haltung dahinter: den Körper ernst zu nehmen, statt ihn weiter zu treiben.

Warum professionelle Begleitung den Unterschied macht

Fasten muss nicht weh tun, um wirksam zu sein. Manchmal reicht es, aufzuhören, sich selbst wie ein Projekt zu behandeln – und stattdessen wie jemanden, der eine Pause verdient hat. Weg vom Kampf. Hin zur Zusammenarbeit mit dem eigenen Körper.

Gerade in meiner Ernährungsberatung in Sondershausen zeigt sich immer wieder, wie entlastend es für Menschen ist, wenn Fasten nicht als Selbstdisziplin, sondern als professionell begleiteter Prozess gedacht wird.

Nicht krank – aber auch nicht gesund. Genau hier setzt begleitete Ernährung an: früh, ruhig und strukturiert, bevor es kippt.

 

Faktenbox – Fasten & Leberfasten verständlich erklärt

Fasten kann entlasten, wenn es geführt wird. Traditionelle Fastenmethoden können aber auch zu Muskelabbau führen
Leberfasten nach Dr. Worm entlastet die Leber ohne Hungern.
Professionelle Begleitung schützt vor Mangel und Fehlinterpretation.
Besonders sinnvoll ist dieser Ansatz für Menschen ab 35, die spüren, dass ihr Körper nicht mehr „einfach mitläuft“.

Fastenzeit ist kein Neustart , sondern ein Spiegel

40 Tage Fastenzeit ist kein Reset-Knopf. Sie ist ein Spiegel. Viele spüren jetzt deutlicher als sonst: Müdigkeit, empfindlichere Verdauung, schwankende Energie. Das sind keine Schwächen. Das sind Informationen. Und Informationen darf man nutzen, bevor sie lauter werden.

Vielleicht ist diese Fastenzeit kein Moment für mehr Selbstdisziplin.

Sondern für bessere Fragen. Und für Entscheidungen, die den Körper wirklich entlasten.

FAQ – Fasten & Leberfasten 

Was ist der Unterschied zwischen Fasten und Leberfasten?
Leberfasten nach Dr. Worm entlastet gezielt die Leber mit Struktur und Mahlzeiten – ohne Hungern.

Ist Leberfasten ohne Begleitung sinnvoll?
Begleitung hilft, Mangel zu vermeiden und Körpersignale richtig einzuordnen. Zudem kann es ohne Begleitung zu Anwendungsfehlern kommen. 

Für wen eignet sich Leberfasten besonders?
Für Menschen ab 35 mit Müdigkeit, Gewichtsstillstand oder diffusen Beschwerden.

Gibt es Ernährungsberatung zum Leberfasten in Sondershausen?
Ja. Eine professionelle Ernährungsberatung kann den Prozess sicher begleiten.

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